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Wir haben einen Kinderwunsch - Was können wir schon im Voraus in Bezug auf die Zahngesundheit unseres Kindes tun?
Die regelmäßige, zahnärztliche Kontrolle für Frauen im gebärfähigen Alter und ihrer Partner ist bei geplantem Kinderwunsch sehr von Nutzen. Hierbei sollte das individuelle Karies-Risiko sowie das parodontale Entzündungsrisiko bestimmt werden und entzündungsfreie Schleimhautverhältnisse sichergestellt sein. Durch die egelmäßigen Kontrollen bei diesen Patienten wird ein hoher Sanierungs- und Mundhygiene-Zustand für die spätere Schwangerschaft erreicht. Auf diese Weise können während der Schwangerschaft zahnärztliche Behandlungskomplikationen sowie mögliche medizinische Komplikationen (z.B. Frühgeburten) vermieden werden.
Ein weiterer Baustein ist die umfassende Aufklärung. Hier handelt es sich um eine Ernährungsberatung und Lenkung zur Vorbeugung von Karies und Parodontose und damit zur Vermeidung der Übertragung von Keimen auf das Baby, z.B. durch Liebkosungen. Wenn die Eltern diese Maßnahme für sich angenommen haben, wird das Übertragungsrisiko krankmachender Keime in die kindliche Mundhöhle reduziert und so z.B. die Kariesgefahr verringert. Babies kommen nämlich nicht mit Kariesbakterien in der Mundhöhle auf die Welt, sondern sie werden durch ihre Eltern infiziert.
Wie soll ich mich verhalten, wenn ich schwanger bin?
Zur Prävention sollten 3 zahnärztliche Untersuchungstermine für Frauen und ihren Partnern mit Kinderwunsch sowie für Schwangere vorgesehen sein. Die erste sollte vor oder zu Beginn der Schwangerschaft, spätestens in der 12. bis 16. Schwangerschaftswoche stattfinden. Die zweite sollte im letzten Vierteljahr der Schwangerschaft, optimalerweise in der 28. bis 32. Schwangerschaftswoche und die dritte in den ersten 6 Monaten nach der Schwangerschaft stattfinden.
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