Home Leistungen Team News Links Kontakt Forum
Dr. Koch & Partner
Benutzerdefinierte Suche
WAHL DER SCHRIFTGRÖßE:       
News
03. November 2008
„Nursing-Bottle-Syndrom“ - Was ist das?

„Nursing -Bottle-Syndrom“ – Was ist das?
seit es Anfang der Achtziger Jahre in Deutschland die kleinen Plastik-Babyflachen gibt, entwickeln sich viele Kinder zu Dauertrinkern, Dauernucklern oder Dauersaugern.

Das kann zu bedeutsamen Fehlentwicklungen führen:
  • Säuglinge äußern sich durch Schreien. Es ist ihre Art der Kommunikation. Oftmals werden unsere Babys jedoch schon bei der leisesten Unruhe mit den kleinen Plastikfläschchen ruhig gestellt. Kommunikation wird dadurch unterbunden und „ertränkt“. Konflikte werden auf diese Weise oral, mit dem „Mund“ befriedigt. Wer als Baby stets in dieser Form beruhigt wurde, greift auch als Jugendlicher oder Erwachsener gern zur Flasche, wenn es um Konfliktbewältigung geht.

  • Die praktischen aber nachteiligen Plastikfläschchen werden oft mit praktischem aber schädlichem Inhalt gefüllt. Das Dauertrinken behindert die natürliche Speichelentwicklung. Die Benetzung des Mundraums und der Speisen sowie die Reparaturfunktion des Speichels für den Zahnschmelz werden gestört. zucker- oder fruchsäurehaltiger Flascheninhalt, besonders jedoch Limonade, Fruchtnektar und leicht löslicher, zuckerhaltiger Tee sind die ideale Ernährung für die natürlichen Bakterien im Mund. Sie bauen den Zuckeranteil zu Säuren um und sind so für die Entstehung von Karies verantwortlich.
    Übrigens: Wem schon als Kind Süßes schmackhaft gemacht wird, der kommt auch als Erwachsener kaum am Zucker vorbei – mit allen Konsequenzen für Figur und Gesundheit. …

  • Dauernuckeln behindert die normale Zungen-, Zahn- und Kieferentwicklung. Durch den zwischen den Schneidezähnen liegenden Sauger arbeitet die Zunge falsch. Sie schiebt sich zwischen die Zähne. Die Kiefer verformen sich, und die Schneidezähne passen nicht mehr übereinander. Abbeissfunktion sowie die Sprachentwicklung sind gestört. In schlimmen Fällen schließen sich die Lippen nicht mehr automatisch, und das Kind wird zum Mundatmer. Korrekte Atmung und die Sauerstoffbeladung des Blutes können dann behindert sein. Diese Kinder sind oft antriebsärmer und infektionsanfälliger.
Kinder sind - wie Sportler - sehr aktiv und schwitzen viel. Zum Ausgleich muss getrunken werden: Im Kindergartenalter etwa ein Liter pro Tag. Dabei sind die besten Durstlöscher Wasser, stilles Mineralwasser oder ungesüßte Tees. Sie sollten jederzeit verfügbar sein und in Becher oder Tasse gefüllt werden. Kinder trinken eher kleine Mengen, dafür aber häufiger. Zum Durstlöschen, nicht zur Beruhigung, sollten Babys anstelle der leichten Plastikflasche die gute alte Glasflasche bekommen, um dem Dauernuckel vorzubeugen. Erfrischungsgetränke in Saugflaschen - bei Jungendlichen der Renner- kosten viel, baden die Zähne stundenlang in Zucker und erhöhen die Kariesgefahr. Gesunde Zähne sind viel cooler ... !

weitere News finden Sie hier



© 2012 Dr. Koch & Partner - Zentrum für Kinder-ZahnMedizin & biologische Kieferorthopädie
Bahnhofstraße 38  |  44623 Herne  |  Telefon 0 23 23 / 95 25 11  |  Telefax 0 23 23 / 95 25 326
Impressum