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Für alle Fragen rund um die Gesundheit Ihres Kindes: Zwei Heilpraktikerinnen und eine Physiotherapeutin ergänzen das Team der Kinderzahnheilpraxis Dr. Wolfgang Koch und Partner.

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Biologische Kieferorthopädie
Zahnfehlstellungen regulieren ohne Zwang und Zahnverlust
Gesundheitsbeschwerden und Zahnfehlstellungen
Zahngesundheit und Essgewohnheiten
Faktoren, die die Zahnstellung beeinflussen
Konventionelle Kieferorthopädie mit Folgen
Biss und Körperstatik
Diagnose - und Behandlungsmethoden der Ganzheitlichen Kieferorthopädie
Auf die Bereitschaft des Patienten kommt es an



ZAHNFEHLSTELLUNGEN REGULIEREN OHNE ZWANG UND ZAHNVERLUST

Gesunde, gerade ZähneGesunde, gerade Zähne sind für viele Menschen ein Statussymbol. Mittlerweile ein recht gefährdetes, denn schon heute wird bei fast jedem dritten Kind eine Kieferfehlstellung diagnostiziert. Behandelt werden sie in den meisten Fällen nach den Regeln der modernen, schulmedizinisch ausgerichteten Kieferorthopädie. Das Ziehen von gesunden Zähnen für maßgeschneiderte Zahnreihen ist dabei eine häufig angewandte Praxis. Leider – muss man sagen, denn dieser nicht rückgängig zu machende Eingriff ist nur in extremen Fällen notwendig. Wie es auch anders gehen kann, zeigt die ganzheitlich orientierte, funktionelle Kieferorthopädie. Sie richtet sich weniger an festgesetzten Normwerten aus, sondern orientiert sich in Diagnostik und Therapie an den gesunden Lebensvorgängen des Menschen. Darüber hinaus nutzt sie die individuellen Heilungsressourcen, die in jedem von uns stecken.

Kieferorthopädische Maßnahmen nehmen heute einen immer größer werdenden Anteil an zahnmedizinischen Behandlungen ein. Vorrangig geht es dabei um die Behebung von Zahn- und Kieferfehlbildungen mit dem Ziel, eine ideale Okklusion, sprich Verzahnung von Ober- und Unterkiefer und damit eine – lt. Definition – optimale Funktionalität des Gebisses herzustellen. In Wahrheit spielen jedoch Formschablonen und kosmetische Aspekte eine zunehmende, wenn nicht sogar maßgebende Rolle.

Grundsätzlich kann sich der Patient zwischen zwei Behandlungswegen entscheiden: für die „klassische“, schulmedizinisch ausgerichtete Kieferorthopädie oder die systemische, ganzheitliche Kieferorthopädie. Obwohl beide mit dem gleichen Ziel an den Start treten, gehen sie bei der Diagnostik und den daraus resultierenden Behandlungskonzepten in völlig verschiedene Richtungen. Denn während die konventionelle Kieferorthopädie anhand von Normwerten diagnostiziert und anschließend mit korrektiven Maßnahmen und oft festsitzenden Apparaten an der reinen Symptombehebung ausschließlich im Mund arbeitet, gibt sich ein ganzheitlich arbeitender Kieferorthopäde nicht allein mit der Einreihung von Zähnen im Rahmen mechanischer und kosmetischer Standorte zufrieden.

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GESUNDHEITSBESCHWERDEN UND ZAHNFEHLSTELLUNGEN

Der Mundraum mit Wangen, Kiefern, Zähnen, Gaumen und Zunge ist von immenser Bedeutung für unser Wohlbefinden. Vielen Menschen ist dieser Zusammenhang nicht bewusst und doch entsteht diese enge Verknüpfung von Mund und Gesamtorganismus bereits im Mutterleib. Mit der Geburt verstärkt sich der wechselseitige Einfluss. Betroffen sind vielfältige Entwicklungsvorgänge wie Kommunikation, Sprache, Hand-Mund-Koordination, psychische Verarbeitung von Eindrücken sowie all unsere Grundfunktionen wie Atmung, Stoffwechsel, Abwehr, Verdauung, Bewegung und Haltung.

Es war Prof. Dr. Dr. Balters, der seine Forschung in den 1950-er Jahren diesen Zusammenhängen widmete. Er erkannte die Verbindung zwischen bestimmten Entwicklungsstörungen oder körperlichen Beschwerden und Zahnfehlstellungen. Heute gilt er als unbestrittener Pionier der ganzheitlichen Zahnheilkunde und insbesondere als Begründer der ganzheitlichen Kieferorthopädie. Nach seinen Erkenntnissen sind die Kiefer und Zähne keine isoliert zu betrachtenden Teile unseres Körpers, die sich in Form, Lage und Größe nur durch massive äußere Kräfte beeinflussen lassen. Vielmehr sind sie als Teile eines Gesamtsystems zu verstehen, das einer andauernden Formgebung durch äußere und innere funktionelle Faktoren unterworfen ist. Kieferfehlstellungen und Anomalien sind keine Krankheit. Sie sind Auslöser, Mittel- oder Endglied in einer Verkettung mehr oder weniger ausgeprägter Störungen des gesamten Organismus.

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ZAHNGESUNDHEIT UND ESSGEWOHNHEITEN

Wer oder was ist aber nun verantwortlich dafür, dass immer weniger Menschen ein normal ausgebildetes Gebiss besitzen? Ist es die Natur, die aus einer „Laune“ heraus an dieser Stelle immer häufiger versagt?

Dort, wo die Primitivkost aufgegeben und gegen Zivilisationskost eingetauscht wurde, zeigten sich Verengungen des Gesichtes durch engere Kieferknochen, Verkleinerung der Zahnbögen, Missbildungen und allgemeiner Zahnverfall.

Heute werden unsere Zähne und Kiefer zunehmend weniger gefordert. Kauintensive Nahrung wie Rohkost oder auch einmal hartes Brot stehen seltener auf dem Speiseplan. Obst, das man aus Flaschen trinkt, mag zwar unseren Kindern besser schmecken – die gesunde und optimale Gebissentwicklung unterstützt es allerdings nicht.

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FAKTOREN, DIE DIE ZAHNSTELLUNG BEEINFLUSSEN

Aus ganzheitlicher Sicht betrachtet, gelten 80 % der Kieferfehlstellungen als erworben. Dabei stören nicht nur unsere modernen Eßgewohnheiten die Dynamik der fein aufeinander abgestimmten inneren Kräfte, die an allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen beteiligt sind. Auch andere innere und äußere Faktoren beeinflussen die Kieferausformung und Zahnstellung. Dazu zählen:
  • Veranlagung / Vererbung
  • Umwelt und Milieu
  • Mundfunktionen
  • Körperbewegung-und haltung
  • Psyche
  • Ernährung
  • Atmung
  • Sprache
  • Erkrankungen und Unfälle
direkte äußere Einflüsse, wie eine ungünstige Lage des Embryos im Mutterleib, eine traumatische Geburt, Lutschgewohnheiten, Kariesbefall und damit ein frühzeitiger Verlust der Milchzähne, was wiederum dazu führen kann, dass den nachwachsenden Zähnen die Orientierungspunkte und der Platz fehlen. Und als wäre das nicht schon genug, wirken manchmal noch Faktoren, denen wir gar keine oder zu wenig Beachtung schenken. Wächst ein Kind in einem Raucherhaushalt auf, ist es im Vergleich zu anderen Kindern wahrscheinlich häufiger erkältet oder leidet unter Mittelohrentzündungen. Solche Erkrankungen begünstigen eine Mundatmung, die dann wiederum zu einem typischen Mundatmer-Gebiss führen kann, bei dem die volle Ausbildung des Oberkiefers durch die tiefe Zungenlage gehemmt wird. Den gleichen Effekt kann eine schwach ausgebildete Muskulatur, bedingt durch mangelnde Bewegung, haben. Diese muskuläre Hypotonie lässt nicht nur den Körper erschlaffen, sondern natürlich auch unsere Gesichtsmuskulatur und Mimik. Oft geht eine lasche Körperhaltung mit einer kraftlosen oder gebremsten inneren psychischen Haltung Hand in Hand. Die Redensart „keinen Biss haben“, bringt diesen Zusammenhang gut auf einen Punkt.

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KONVENTIONELLE KIEFERORTHOPÄDIE MIT FOLGEN

Bereits bei der Betrachtung der Vielzahl an Einflussgrößen wird klar, dass ein Behandlungskonzept der modernen konventionellen Kieferorthopädie, welches sich an Vergleichsnormen ausrichtet, mechanisch korrigiert und nicht nach dem Warum fragt, vielleicht kurzfristig Erfolge erzielen kann – langfristig bleiben die Ergebnisse jedoch häufig unbefriedigend. Aber nicht nur das. Im schlimmsten Fall entstehen Folgeschäden, die teilweise nicht zu korrigieren sind. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Behandlung von Zahn-Engständen – ein weit verbreitetes Symptom. Entweder zeigen sie sich bereits beim Durchbruch der bleibenden Zähne oder sie treten als Folge-Erscheinung einer kieferorthopädischen Behandlung später im Erwachsenenalter auf.

Konventionelle TherapieIn der konventionellen Therapie bestimmt der Behandelnde die Größen- und Formverhältnisse von Zahnbögen und Kiefern mittels verschiedener Messungen an Modellen sowie Röntgenaufnahmen und vergleicht sie mit Durchschnittswerten. Ist der Kiefer, gemessen an diesen Werten, zu diesem Zeitpunkt zu eng, erfolgt eine korrektive Erweiterung entweder mit herausnehmbaren Geräten, wie Dehnplatten, Gesichtsbögen, Aktivatoren und Nachstellschrauben, oder man bringt festsitzende Apparaturen an. Liegt die Kiefergröße weitab der Norm, z.B. wenn die Eckzähne oberhalb der Zahnreihe im Oberkiefer herauswachsen, werden andere Zähne entfernt (meist die kleinen Backenzähne, die Prämolaren, später als Folgetherapie oft noch die Weisheitszähne, um anschließend die verbleibenden Zähne mit einer fest angepassten Zahnspange, den sog. Multibrackets oder anderen mechanischen Hilfsmitteln in die richtige Position zu zwingen. Selbst wenn der Engstand nur die eine Seite eines Ober- oder Unterkiefers betrifft, werden in der Regel trotzdem alle vier Prämolaren entfernt, um die Symmetrien herzustellen.

Die extensive Einordnung der Zähne durch Druck- und Zugkräfte ist mitunter sehr schmerzhaft und führt in vielen Fällen zu einer Durchblutungsstörung des Kieferareals, was sich insgesamt negativ auf das gesamte Bindegewebe des Zahnhalte-Apparates auswirken kann. Was in der konventionellen Therapie auch nicht berücksichtigt wird, ist, dass zum Zeitpunkt der Diagnose (meist zwischen dem achten und elften Lebensjahr) die Zähne zwar schon ihre bleibende Größe besitzen, der Kiefer aber sein Wachstum noch nicht abgeschlossen hat. Und so kann es passieren, dass Zähne wegen angeblichen Platzmangels frühzeitig gezogen werden, der Kiefer aber später noch wächst, so dass unschöne Lücken zwischen den Zähnen entstehen, die dann meist wieder korrigiert werden müssen.

Eine weitere mögliche Folge kann die Veränderung der Gesichtsform sein. „Dishface“ (Tellergesicht) nennen die Amerikaner die Ablachung des Profils, die entstehen kann, wenn Zähne wegen Platzmangels gezogen werden, und dieser Zahnverlust eine weitere Kieferverengung nach sich zieht. Am Ende passt der Kiefer in Größe und Form nicht mehr zum eigentlichen Gesicht. Diese gewissermaßen erzwungene Disharmonie zwischen Zahnbogen und Kiefergröße kann sich dann wiederum auf die gesamte Körperhaltung und Statik auswirken! Und so klagen Patienten, denen im Kindesalter die Prämolaren entfernt worden sind, als Erwachsene mitunter über Schmerzen oder Einschränkungen in den Kiefergelenken im Schulter-, Nackenbereich, der Hals- und Lendenwirbelsäule oder in den Extremitäten. Vor allen Dingen ist die Funktionalität des Gebisses, die sich aus der erneuten Verengung der Zahnbögen ergibt, meist eingeschränkt. Folgen sind Störungen im Bereich der Atem- und Verdauungswege sowie Fehlhaltungen oder Fehlfunktionen der Körperbewegung und Statik.

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BISS UND KÖRPERSTATIK

Biss und Körperstatik„Größe und Form unseres Kiefers sind nie zufällig.“ Dr. Ann Wittenberg behandelt seit Jahren ausschließlich nach einem ganzheitlich funktionellen Konzept. Ihrer Ansicht nach „weiß“ jeder Zahn oder Wirbel nicht nur wo, sondern auch wie er im Kiefer oder innerhalb der Wirbelsäule seine Funktion einnehmen muss. Zähne herausziehen mit der Begründung, Platz zu schaffen, wie es in der herkömmlichen Kieferorthopädie praktiziert wird, bedeutet für sie nichts anderes, als eine weitere Störung und Disharmonie hinzuzufügen. Jeder Zahn übernimmt mehrere Dienste im Mundraum und hat damit eine wichtige Aufgabe innerhalb des gesamten Systems.

Neben seiner Rolle als Kau- oder Beißwerkzeug lässt sich jedem Zahn vor allem eine Stütz- und Haltefunktion bei allen Mundaktivitäten wie Saugen, Kauen, Schlucken, Atmen, Sprechen oder auch bei jeder mimischen Gebärde zuordnen. Zähne sind an der Lautbildung beteiligt, vorrangig bei S- und T-Lauten oder dem engl. „th“. Jeder einzelne Zahn stellt sich einzeln und in der Gesamtheit über die Okklusion (Verzahnung von Ober- und Unterkiefer) in den jeweiligen Kiefer ein. So bestimmt das Gebiss die Funktionalität der Kiefergelenke und wirkt sich damit direkt auf den gesamten Halte- und Stützapparat des Menschen aus!

Ein einfacher Versuch macht das deutlich: Stellen Sie sich barfuss hin, die Füße nebeneinander. Dann öffnen Sie den Mund, schließen ihn langsam und beobachten, wie die Zähne aufeinander beißen. Welche berühren sich zuerst? Nun legen Sie ein dickes Buch auf den Boden und stellen sich mit einem Fuß auf dieses Buch. Öffnen und schließen Sie den Mund wieder und beobachten Sie, welche Zähne nun zuerst in Kontakt kommen.

Genau wie sich die Veränderung der Statik auf den Biss auswirkt, beeinflusst umgekehrt der Biss die Statik. Aber Zähne und Gelenke sind nicht nur an der Führung von Haltung und Bewegung beteiligt. Sie lassen uns gleichermaßen Bewegungen und Haltung fühlen. Im Bereich der Zahnwurzeln befinden sich Rezeptoren (Zellen zur Reizleitung), die bei jedem Zahnkontakt Informationen der entsprechenden Sinneswahrnehmung parallel zu den Reizmeldungen der Muskeln, Bänder und Gelenke an das zentrale Nervensystem weiterleiten – die Basis einer gezielt gesteuerten Bewegung.

In der ganzheitlichen funktionellen Kieferorthopädie kommt gerade dieser Fühl- und Führungsrolle der Zähne, Muskeln und Kiefergelenke eine besondere Bedeutung zu, denn sie steuert letztendlich unsere Mundmotorik und damit alle Grundfunktionen, die über den Mund geschehen, wie Atmung, (Vor-)-Verdauung und das Sprechen.

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DIAGNOSE- UND BEHANDLUNGSMETHODEN DER GANZHEITLICHEN KIEFERORTHOPÄDIE

Der Begriff Orthopädie kommt ursprünglich aus dem Griechischen und verbindet die Wörter „aufrecht“ (orthos) und „erziehen“ (paideuein). In der ganzheitlichen Kieferorthopädie ist diese Bedeutung Programm. Da geht es nicht nur um Lutschbiss, Engstand, Rückbiss oder Vorbiss. Da geht es darum, über den Mund die gesamte innere Aufrichtung des Patienten durch geeignete Maßnahmen zu begleiten sowie Ausgleich und Harmonie zu schaffen, damit der Patient aus eigener Kraft „innerlich“ gerade werden kann, zurück zu seiner Mitte findet und mit dieser inneren Haltung der Umwelt aufrecht gegenübersteht.

BionatorEines der wichtigsten Behandlungsgeräte im Rahmen einer ganzheitlich orientierten kieferorthopädischen Behandlung ist der Bionator, eine Art Zahnspange, bestehendaus einem Kunststoffgestell, einem Lippen-Wangen-Bogen und einem Zungenbügel aus Edelstahl. Dieses lose im Mund liegende Gerät löst ohne Gewalt und Zwang eine selbsttätige Umformung des Kiefers aus. Doch nicht nur das. Eine Bionator-Therapie erfasst den Menschen in seiner Gesamtheit. Dabei wirkt der Apparat quasi als Vermittler zwischen dem Gebiss und der Wirbelsäule, wobei er sanft die formenden Kräfte mobilisiert und steuert. Dadurch, dass der Bionator lose im Mund gehalten wird, bewegt wird und sich passiv mitbewegt, kommt es zu einer Aufrichtung der Mund-Raum-Funktionen in allen Ebenen. Dabei werden die Zähne nicht durch äußere Kräfte in die richtige Stellung gedrückt, sondern es erfolgen gezielte Reizsetzungen, die die Zähne in ihre angelegte Position wandern lassen.

So wird der Unterkiefer in die richtige Lage gebracht, die Zunge kommt automatisch in die richtige Position, was wiederum die Zungenfunktion normalisiert. Eine veränderte Zungenfunktion ermöglicht eine Wachstumssteigerung des Oberkiefers. Damit stellen sich auch die Zähne von selbst korrekt um. Die neue Bisslage führt zu einer allgemeinen Entspannung der umgebenden Weichteile, zu einer besseren Durchblutung, aus einer Mundatmung wird eine Nasenatmung. Der Nasen- Rachenraum wird wieder besser belüftet, was einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel hat.

Begleittherapien sind Lymphdrainage, Osteopathie, manuelle und myofunktionelle Therapie zum Ausgleich der muskulären Funktionen im Mund- und Gesichtsbereich.

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AUF DIE BEREITSCHAFT DES PATIENTEN KOMMT ES AN

Trotz der vielen Vorteile des ganzheitlich orientierten Behandlungskonzeptes ist es dennoch nicht für jeden Patienten und jeden Fall geeignet. Manchmal ist der Einsatz von fest sitzenden Apparaten äußerst sinnvoll und auch notwendig. Beispielsweise wenn die Selbstheilungskräfte des Patienten für eine Regulation nicht mehr ausreichen, wenn Zähne gedreht werden müssen und lose im Mund liegende Spangen eben einfach nicht getragen werden können.

Bracket-SystemHier ist dann ein selbstligierendes Multi-Bracket-System wie das „Damon-System“ indiziert. Dieses System arbeitet mit so geringem Druck (unterhalb des Blutdruckes), dass die Durchblutung der Gewebe weiterhin aufrechterhalten wird. Dies führt dazu, dass durch die geringen Kräfte die Ernährung der Zähne und des Knochens nicht „abgebunden“ wird. und die Zähne sich leichter und schneller („freiwillig“) an die gewünschte Position bewegen. Das Ergebnis ist eine schnellere und schmerzärmere kieferorthopädische Behandlung mit viel weniger Zahnextraktionen. Die Zähne bleiben funktionell beweglich, dadurch dass der dünne Führungsdraht Spiel im Bracket-System hat. Der Mundraum entwickelt sich durch die geringen Kräfte wie beim Bionator nach.

Zu befürworten ist eine zeitgleiche physiotherapeutische / osteopathische Behandlung, die die „Selbstheilung“ des Organismus noch weiter unterstützt.

Die Zähne bleiben funktionell beweglich, dadurch dass der dünne Führungsdraht Spiel im Bracket-System hat.

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